Rostschutz Geländewagen

Seit über 10 Jahren befasst sich Carblast mit der Aufarbeitung von rostgeplagten Geländewagen.
In der Praxis sind vorwiegend Land Rover Defender, Mercedes G aller Baujahre und Toyota Landcruiser in allen Variationen unsere Dauergäste. Anhand von jeweils ausgewählten Beispielen möchten wir Ihnen die Möglichkeiten einer dauerhaften Rostschutzbehandlung vorstellen, welche auf bewährte Mittel und innovative Methoden zurückgreift.
Natürlich gilt die Empfehlung auch für aktuelle Rahmenfahrzeuge wie z.B. Ford Ranger / Toyota Hilux / Mitsubishi L200 / Nissan Patrol, Navara etc..
Geländewagen Allgemein:
Die Dauerbrenner unter den Geländeklassikern sind grundsätzlich robuste und grundsolide Konstruktionen. Leider zeigen alle Modelle bereits nach ein bis zwei starken Winter Oberflächenrost an Fahrwerk, Rahmen oder Türscharnieren (z.B. Mercedes G). Wenn hier nicht vorgebeugt wird, artet dieser Oberflächenrost zu narbigen Ausläufen an Rahmen und Fahrwerk aus. Nicht selten sind auch rostende Türen, Hauben, Scheibenrahmen und Karosserie entlang der Schweller.
Da Gelände-Klassiker, egal welchen Alters, in der Anschaffung überdurchschnittlich teuer sind, gelten für alle Erwerber bzw. unsere Kunden die folgenden Regeln:
Beim Neuerwerb (Neu- oder Jungwagen)
  • eine Hohlraumkonservierung auf Fettbasis in Kombination mit einer Unterbodenversiegelung auf Wachsbasis ist ratsam.
  • Materialien von Timemax, Mike Sanders, Teroson, Fertan etc. werden in sinnvollen und erprobten Kombinationen angewendet.
  • die Kosten einer Rostschutzbehandlung an neuen oder jungen Fahrzeugen stehen in keiner Relation zu den notwendigen Vorbehandlungs- und Karosserie- bzw. Lackierarbeiten bei schweren Rostschäden.
Gebrauchte Fahrzeuge bzw. vorhandener Rost
  • grundsätzlich muss das Fahrzeug nicht zerlegt werden.
  • Trockeneisstrahlen ist zwingend erforderlich, da lackierbare Oberflächen (silikonfrei) zum Verarbeiten benötigt werden.
  • partielles Glasperlstrahlen ist möglich und sinnvoll.
  • weitere Schritte: Beilackieren Fahrwerk/Rahmen, Hohlraum- und Unterbodenkonservierung.
Zusammengefasst gilt:
  • je älter ein Fahrzeug um so wahrscheinlicher ist eine „große Kur“ mit Trockeneisstrahlen etc. notwendig.
  • Brems- und Krafststoffleitungen sind im Alter ebenso schwer von Rost befallen (gilt für alle Modelle), was die Kosten der Unterbodeninstandsetzung erheblich erhöhen kann.
  • Kraftstofftank (spez. Toyota L100) ist ebenfalls oft von Rost zerfressen und muss incl. neuem Schwimmer getauscht werden.

Fazit:

Eine Rostschutznachbehandlung schon beim Neuwagen/Jungwagen würde diese Kosten erheblich reduzieren bzw. vermeiden